Hayley Williams
Ein Post über ein Konzert, wie nostalgisch! Nach dem ersten Tag meiner Hospitanz bei einem Radiosender habe ich Hayley Williams im Tempodrom gesehen. Es war natürlich super. Wieder so ein Konzert, bei dem die Atmosphäre fast schon healing ist. Viele weirde Frauen und Queers, die einfach viben zu emo Musik. Hard, Kill Meoder Parachute kicken da irgendwie besonders, aus den Mündern dieser Crowd. Ich war ja eh ein Fan von Ego Death at a Bachelorette Party und gefühlt hat sie es komplett gespielt. Ich finde, die Texte schaffen es gerade so, nicht zu klischeeig zu sein.
Ein bisschen anstrengend waren allerdings die vielen Smartphones. Ich mache auch gern ein paar Filme, aber hier war es doch doll und immer zentriert auf sie. Unter schlechten Lichtverhältnissen und mit Zoom filmen können Smartphones ja jetzt anscheinend sehr viel besser. Ich habe Hayley gut auf vielen kleinen Bildschirmen um mich herum gesehen, aber wenig von der Bühne. Das hatte bei diesem Konzert schon irgendwie eine andere Dimension. Dabei hat Hayley schon sehr versucht, zu interagieren, aber so war es schon ziemlich parasozial. Textsicher waren natürlich trotzdem alle lol. Sie ist halt schon eine Identifikationsfläche für weird white girls, vielleicht liegt leichte Obession da nahe. Nur kann man dann so schlecht tanzen und sich fallen lassen.
#konzert